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Gönnen Sie sich eine Auszeit

NATUR ERLEBEN

Stiegenwirt Palfau***
Outdoor-Urlaub in Nationalpark und Naturpark

Ausflugsziele in und um Palfau

 

Rafting, Canyoning und Hochseilgarten

Rafting auf der Salza durch den "Steirischen Grand Canyon".

Die Salza ist einer der letzten naturbelassener Flüsse Europas. Glasklares Wasser in Trinkwasserqualität und die längste unverbaute Wildwasserstrecke Österreichs. Die meisten Rafting Anbieter befahren bei Ihren Standardtouren das Kernstück der Salza und die Palfauer Schlucht Es ist ein großartiges Erlebnis durch diese impossante Konglomaratschlucht zu paddeln,  landschaftlich unvergleichlich. Stromschnellen wechseln sich mit ruhigen Passagen ab. Ein Erlebnis für Alt und Jung.

Canyoning heißt "Schluchtenwandern"

Tief in der Schlucht. Weit weg vom Alltag.
Technisch heißt das rutschen, springen, schwimmen, kletten, abseilen und dem Flussverlauf folgen.
Menschlich heißt es Spaß, neues Erleben, den Alltag hinter sich lassen, Abwechslung und seine eigenen Grenzen testen.

Hochseilgarten und flying Fox bei Freelife

Der Hochseilgarten im FREELIFE Outdoor Zentrum bietet eine große Vielfalt an unterschiedlichen Stationen. Durch die Aufteilung in 7 unterschiedlich schwierige Runden, hat jeder die Möglichkeit sein individuelles Abenteuerprogramm zu gestalten. 70 Stationen stehen dabei zur Auswahl. Besonders beliebt sind die Flying Fox Strecken im Hochseilgarten, wo von Baum zu Baum geflogen wird.
Vor der Hochseilgarten Tour erhalten die Teilnehmer eine Einschulung im Übungsparcour. Anschließend kann nach Lust und Laune auf Seilen, Hölzern, Leitern und vielem mehr balanciert werden. Beim Flying Fox Parcours wird in Höhen bis 14 Meter geflogen! Programmdauer im Hochseilpark 3 Stunden.
Dieser spezielle Flying Fox Parcours ist eine Kombination aus Klettersteig mit Flying Fox. Der Klettersteig und der Flying Fox sind für Anfänger geeignet. Nach einem kurzen Aufstieg und einer Einschulung durch den Guide, beginnt die Tour mit einem einfachen Klettersteig (A/B). Schon bald erleben sie phantastische Ausblicke übers Salzatal und die Berge des Nationalparks Gesäuse. Bald folgt der erste Flying Fox. Nach der Landung führt jeweils der Klettersteig weiter.   
Die Flüge mittels Seilrollen durch die Berglandschaft sind ein außergewöhnliches Abenteuer, das sie bestimmt lange in Erinnerung behalten werden. Immer wieder gibt es Plätze zum Ausruhen, wo sie die herrliche Aussicht genießen können. Der abschließende Flying Fox ist 75 Meter lang und sorgt für etwas Nervenkitzel am Startplatz.  
Der Abstieg führt über den gut gesicherten Klettersteig wieder zurück. Dabei wird das letzte Stück durch eine spannende Abseilstrecke abgekürzt. Vom Guide werden sie Richtung Start abgeseilt und haben nochmals einen herrlichen Rundumblick.

-> Spaß & Abenteuer

 

Natur pur im Nationalpark Gesäuse

Wildes Wasser - Steiler Fels

Im Nationalpark Gesäuse erwarten Sie schroffe Kalkgipfel, grüne Wälder und Almen, Schutzhütten mit traumhaften Panoramen und wild schäumendes, schnell dahinsausendes Wildwasser, von dem diese hochalpine Gegend ihren Namen erhielt.
Das Gesäuse ist seit Jahrhunderten bekannt für seine atemberaubend schöne, unnahbare Landschaft.
Seit den alpinistischen Anfängen steht der Name Gesäuse bei Wandernden, Kletternden, WassersportlerInnen und Schibergsteigenden für einzigartige Naturerlebnisse.
Die Enns hat sich im Laufe der Jahrmillionen mit ihren Wassermassen tief in dieses Gebirge eingegraben. Sie schuf dabei ein Durchbruchstal mit bis zu 1800 Meter aufragenden Steilwänden. Im Gesäuse befinden sich die letzten unregulierten Abschnitte dieses großen Alpenflusses, beginnend mit dem Gesäuseeingang, bei dem die ruhige Enns zum Wildwasser wird. Sie überwindet im 16 km langen Durchbruchstal ein Gefälle von über 150 m.
Die Berge bestimmen die atemberaubende Landschaft: nördlich der Enns die Buchsteingruppe, südlich des Flusses erheben sich die Gipfel der Admonter-Reichensteingruppe, der Hochtorgruppe und der Zinödl-Lugauer-Gruppe.
Als nördlichster Teil der Ennstaler Alpen wurde 2002 ein großer Teil des Gesäuses zum Nationalpark erklärt.
Besuchen Sie uns im Gesäuse und erleben Sie die Faszination der verschiedensten Lebensräume, die Sie nirgendwo auf so engem Raum wie bei uns finden.
Wasser, Wald und Fels!

Buch dir deinen Guide!

...von der Kunst, die Natur zu lesen...

Mit einem Ranger des Nationalparks Gesäuse unterwegs zu sein, verbindet eine einzigartige Naturlandschaft mit einer unterhaltsamen und fachkundigen Führung. Das Wissen um die naturkundlichen Besonderheiten des Gebietes und eine umsichtige Betreuung machen diese Wanderungen zu einem einzigartigen Erlebnis für eine ganze Gruppe!
Zu den schönsten Plätzen des Nationalparks Gesäuse – individuell und persönlich betreut durch unsere Nationalpark Ranger! Eine Orchideenwanderung im Frühsommer zu ihrem Wunschtermin, mit Arbeitskolleginnen und –kollegen im Waldläufer-Camp die Natur hautnah erleben, oder einfach eine Hüttenwanderung auf den Spuren der Gesäusepioniere...
Wir organisieren gerne jede gewünschte Tour in Begleitung eines erfahrenen Nationalpark Rangers zu Ihren Traumzielen im Nationalpark Gesäuse! Auf kurzweilige Weise werden faszinierende Tatsachen erklärt, die Formensprache der Natur entschlüsselt und Verborgenes entdeckt. Unsere Nationalpark Ranger garantieren mit ihrer zertifizierten Ausbildung und langjährigen Erfahrung ein optimales Naturerlebnis.
Wenn Sie höher hinaus wollen, den Felsen be-greifen möchten und sicher am Seil geführt werden möchten, organisieren wir gerne auch einen naturkundlich geschulten Bergführer.
Wenden Sie sich mit Ihren Wünschen an uns! Wir arrangieren gerne Ihre persönliche Tour nach Vereinbarung im Infobüro Admont!

Lettmaier Au

Am Themenweg „Lettmair Au“ empfängt die BesucherInnen ein ganzheitliches Erlebnis für alle Sinne und ein humorvoller Umgang mit dem Erwerb von Wissen. Der Weg entführt Sie anhand zahlreicher spektakulärer Erlebnisstationen auf überraschende und abwechslungsreiche Weise in diese faszinierende Welt der flussnahen Auenlandschaft. Es ist ein Weg, an dem sich Neugier in detektivische Wissenschaft verwandelt, wo die Natur Rätsel preisgibt und doch ihr Geheimnis bewahrt. Ein idealer Ort der sinnlichen Schulung.

Erlebnisweg "Der wilde John"

Der Erlebnisweg „Der wilde John“ ist durch seine attraktive Lage entlang des Johnsbaches einer der beliebtesten Wanderwege im Nationalpark Gesäuse. Durch die im Rahmen des LIFE-Projektes vorgenommenen Revitalisierungen des Johnsbaches ergibt sich nun wieder das Bild eines ursprünglichen Wildflusses inmitten eines Gebirgs-Nationalparks von außerordentlicher Schönheit.

Lehrpfad Hartelsgraben

Der Hartelsgraben gilt wegen seiner imposanten Fels- und Wasserszenerien und des Schluchtwaldes als ein Naturjuwel. Er wurde über einen langen Zeitraum wirtschaftlich genutzt: Seit 500 Jahren führt ein historischer Kohlfuhrweg von Johnsbach nach Hieflau. Ab 1892 ließen die Steiermärkischen Landesforste eine Holzbringungs-Straße zur Enns herab bauen – als erste Gebirgsforststraße der Monarchie viel besucht. Besonders bewundernswert sind die Trockensteinschlichtungen, die durch Fachleute aus Friaul/Venetien errichtet wurden. Sie halten allen Lawinen seit 120 Jahren stand.

Ökologischer Fussabdruck

Der ökologische Fußabdruck beschreibt die Fläche, die notwendig ist, um die Bedürfnisse eines Menschen (Ernährung, Wohnen, Mobilität und Konsum) zu decken. In Österreich ist der ökologische Fußabdruck dreimal so groß, wie er global betrachtet sein dürfte. Unser „begehbarer“ Ökologischer Fußabdruck in Form eines Labyrinths bietet auf unterhaltsame Weise die Möglichkeit, den persönlichen Lebensstil zu erkunden und ihm sprichwörtlich auf die Spur zu kommen. Als herausragendes Beispiel einer Bildung für Nachhaltigkeit wurde der begehbare Ökologische Fußabdruck des Nationalparks Gesäuse mit dem Österreichischen Klimaschutzpreis 2012 sowie als Dekadenprojekt der österreichischen UNESCO-Kommission ausgezeichnet.

Der erste begehbare Ökologische Fussabdruck Österreichs

Der erste „begehbare“ Ökologische Fußabdruck des Nationalparks Gesäuse möchte für viele Facetten unseres täglichen Lebens einen humorvollen Einblick geben. Er stellt keinen erhobenen Zeigefinger dar, sondern bietet vielmehr eine wertvolle Erfahrung, die Zukunftsfähigkeit ihres Lebensstils zu testen. Und ähnlich wie im wirklichen Leben die Vielzahl an Informationen und Nachrichten oft undurchschaubar und verwirrend bleiben, ist man in diesem „Fußabdruck“ mit einem Labyrinth konfrontiert, bei welchem an verschiedenen Kreuzungspunkten Fragen „lauern“, die einen mit falsch gewählten Antworten buchstäblich in eine Sackgasse leiten. Gleich den Irrwegen der menschlichen Zivilisation führen so manche Abzweigungen in eine „ausweglose Situation“ – und nur jene Lösungswege, die ökologisch unbedenklich sind, führen zum Ziel!

Entdecken eines nachhaltigen Lebensstils

Dazu lädt selbstverständlich auch das gesamte umgebende Besucherzentrum des Weidendoms ein: sei es das größte „lebendige“ Gebäude Österreichs, der Bauerngarten und die anschließende Obstbaum-Allee mit alten Hausobstsorten, die Themen nachhaltige Energieversorgung oder Mobilität und vieles andere mehr! Durch die Gestaltung einer eindrucksvollen Tribüne mit einem spektakulären Blick über den „Fuß“ hinweg auf die Nordwände der Hochtorgruppe wird die gesamte Anlage in Zukunft auch durch interessante Vorträge, Kleinkunstveranstaltungen und abendliche Programme als einzigartige Besucherattraktion aufgewertet werden.

Wie gross ist mein ökologischer Fussabdruck?

Um die im Labyrinth gewonnenen Erfahrungen zu erweitern und zu vertiefen, bieten wir betreute Programme zum Ökologischen Fußabdruck an. Erfahren Sie hier spielerisch und spannend aufbereitet von unseren Rangern, wie Sie Ihren Ökologischen Fußabdruck verringern und die Umwelt schonen können. Lernen Sie mehr über die globalen Zusammenhänge des Ökologischen Fußabdrucks der Menschen der Welt, der jeweiligen Länder und jeder einzelnen Person...
Der begehbare Ökologische Fußabdruck wurde 2013 als UN-Dekadenprojekt (Bildung für Nachhaltige Entwicklung) ausgezeichnet.

Der Nationalpark Pavillon Gstatterboden

Das im Jahr 2005 fertig gestellte Gebäude liegt verkehrsgünstig an der Ennstalbundesstraße, nur 5 Gehminuten vom Bahnhof Gstatterboden und dem nahe gelegenen gut frequentierten Campingplatz „Forstgarten" entfernt. Er ist Ausgangspunkt für zahlreiche Wanderungen (Ennstalerhütte, Buchsteinhaus, geführte Touren). Weiters ist er ein beliebtes Ziel für eine kräftige Stärkung vor oder nach der „Hochscheiben Mountainbikestrecke". Das Gebäude beherbergt eine interaktive Geologieausstellung, eine Infostelle, einen Gastronomiebereich mit Sonnenterrasse und Kinderspielplatz sowie einen kleinen Shop mit regionalen, bäuerlichen Produkten.

Besucherzentren und Erlebniswege im Nationalpark Gesäuse

Die Erlebbarkeit des Nationalparks Gesäuse auf naturverträgliche Weise, sowie die Natur- und Umweltbildung sind jene Werkzeuge, mit denen der Besucherin und dem Besucher die Einzigartigkeit der Gesäuselandschaft vor Augen geführt werden soll.
Umweltbildung im Nationalpark bedeutet jedoch nicht, dass die Teilnehmer und Teilnehmerinnen der Bildungsangebote, seien es jetzt Schülerinnen und Schüler, Familien oder andere Gäste, schulmäßig „belehrt“ werden. Die Natur auf spannende, abwechslungsreiche und auch humorvolle Weise bewusst zu erleben und erlebbar zu machen ist jener Kunstgriff, mit dem unsere Gäste für die Faszination ungestörter Abläufe begeistert und sensibilisiert werden sollen.
Das Naturerlebniszentrum „Weidendom“, mehrere familiengerechte Themenwege sowie die Geologieausstellung im Nationalpark-Pavillon Gstatterboden bieten eine Fülle an Möglichkeiten, den Aufenthalt im Nationalpark Gesäuse auf faszinierende Weise zu bereichern!
Auch über die Grenzen des Nationalparks hinaus soll allgemeines Verständnis für Natur- und Umweltschutz gefördert werden. Die Freude an natürlicher Vielfalt und Schönheit und das Wissen um deren Gefährdung ist eine wichtige Voraussetzung für umweltbewussteres Verhalten und das Bemühen um den Schutz der einzigartigen Naturlandschaften Österreichs.
„Am Ende schützen wir nur was wir lieben, wir lieben nur, was wir verstehen, und wir verstehen nur, was wir erfühlen.“

Wertorientierung am Leitbild der nachhaltigen Entwicklung

Zu den wesentlichen inhaltlichen Aufgabenfeldern der Natur- und Umweltbildung im Nationalpark gehören:
die Vermittlung ökologischen Grundwissens, natürlicher Zusammenhänge und der Nationalparkidee, insbesondere des „Wildnisgedankens“ und der Klimaschutz-Thematik
die Vermittlung von Kenntnissen über nachhaltige Nutzungen und Entwicklung, sowie die Stärkung der Wahrnehmung von Nachhaltigkeit
die Steigerung der Akzeptanz des Nationalparks – insbesondere in der regionalen Bevölkerung – sowie die Stärkung der Glaubwürdigkeit des Naturschutzgedankens
die Planung und Durchführung von Bildungsveranstaltungen und der Errichtung einer Naturerlebnis-Infrastruktur unter Berücksichtigung der Nationalparkzielsetzungen sowie der möglichst barrierefreien Erlebbarkeit

 

Wild und sanft,  willkommen in der Wildwasserregion Steirische Eisenwurzen!

Natur erleben im Naturpark Steirische Eisenwurzen

Die reiche Kulturgeschichte der Region ist  untrennbar mit  der Erzgewinnung, der Holztrift und der Köhlerei verbunden. Heute gibt es Forschungsstationen, Museen und viele Möglichkeiten, den Geheimnissen der Natur auf die Spur zu kommen.
Europäischer Geopark, Mitglied im Global Geopark Network unter der Schirmherrschaft  der UNESCO.
Eine Oase der Erfrischung, fühlen Sie sich wohl und besuchen Sie ein wildes Reich der Natur. Entdecken Sie die Welt der Eisenwurzen, deren Kultur und deren Kulinarik.
Der Naturpark Steirische Eisenwurzen erstreckt sich über die Gemeinden St.Gallen, Altenmarkt, Landl und Wildalpen. Unser Büro befindet sich in der Marktgemeinde St.Gallen und steht Ihnen für Auskünfte gerne zur Verfügung. Spezialitätenpartner und Naturparkpartner begleiten Sie gerne bei Ihrer Reise durch eine wilde und zugleich auch sanfte Region!

Brunnsee in Wildalpen

Kaum eine Region Österreichs verfügt über so reines Wasser und so ergiebige Quellen wie die Eisenwurzen. Hier entspringt das Wasser für die II. Wiener Hochquellenleitung.
Der Brunnsee liegt in einem großen Naturschutzgebiet in Wildalpen und ist glasklar. Rundum den See gibt es keinen Zufluss. Aber wie kommt nun das Wasser in den See? Dieses Geheimnis gibt der See erst Preis, wenn man zu seinem Grund taucht. Überall strömen Luftblasen auf und es sprudelt aus dem Seeboden. Nach einem langen Weg durch das Innere des Hochschwabs drängt das Wasser hier im Brunnsee an die Oberfläche. Es zieht Gase mit sich, die immer wieder explosionsartig ausbrechen. Vor allem zur Schneeschmelze sprudeln hier tausende Quellen aus dem Seeboden. Der gesamte See ist ein riesiges Quellbecken.
Eine Familien- und Genusswanderung mit Blick auf den Brunnsee, die Brunnmauer und das Hochkarmassiv führt ins Brunnseetal. Ausgang: Parkplatz Einfahrt ins Brunnseetal in Wildalpen. Die Forststrasse ist leicht ansteigend und führt 5 km ins Brunnseetal. Der Brunnsee steht unter Schutz und ist kein Badesee!

Kraushöhle in Gams bei Hieflau

Die Kraushöhle ist ein Naturdenkmal. Ihre Besonderheit liegt im gemeinsamen Vorkommen von zahlreichen kleinen, im Licht funkelnden Gipskristallen und Tropfsteinen. Sie ist eine der ältesten Schauhöhlen Österreichs und war die erste elektrisch beleuchtete Höhle der Welt (die Stromleitungen wurden allerdings aus Kostengründen nach wenigen Jahren wieder entfernt). Weiters ist sie die größte gipsführende Höhle des deutschen Sprachraums und überhaupt die einzige Schauhöhle Europas, in der Schwefelwasserstoff den Kalk zu Gips umgewandelt hat.
Der Eingang der Höhle befindet sich in der Nothklamm auf 616 m Seehöhe und wurde bei der Erschließung im Jahre 1881 künstlich angelegt. Ursprünglich wurde die Höhle durch das “Annerlbauernloch” erreicht. Eine Holzleiter aus der damaligen Höhlenerforschung ist erhalten geblieben. Bitte warme Bekleidung und rutschfeste Schuhe für die Höhlenführung mitbringen.
Öffnungszeiten:
Ostern bis 31. Oktober, Mo und Di geschlossen, außer an Feiertagen, während der Sommerferien: täglich von 9.00 – 16.00 Uhr, Mo und Di immer geschlossen
übrige Zeit: gegen Voranmeldung
Kraushöhle Gams bei Hieflau
Tel: 03637/360 oder 03637/206
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www.kraushoehle.at

Nothklamm in Gams bei Hieflau

Ein besonderes Naturjuwel im Naturpark Steirische Eisenwurzen ist die Nothklamm in Gams bei Hieflau. Die Nothklamm ist ein Teilstück des GeoPfades. Fast schwebend – so ist der erste Eindruck, den der Besucher beim Betreten der 700 m langen Steiganlage hat. Leicht ansteigend und dann wieder abfallend, mit einzelnen Stufen und Brücken dazwischen, schlängelt sich der Nothklamm-Steg durch die wildromantische Klamm. Die Nothklamm ist ca. 900 m lang. Auf dieser Strecke überwindet der Gamsbach eine Höhe von 80 m. Das ergibt zwar ein schönes Gefälle, die Kraft des Wassers allein reicht aber dennoch nicht aus, um eine Klamm in den harten Fels zu bilden. Dabei helfen ihm die vielen Steine, die das Wasser mitschwemmt.
Am Ausgang der Nothklamm gibt es eine weitere Attraktion – die Steinkugelmühle. Wunderschön sind die Kugeln, die hier mit Hilfe der Wasserkraft aus Bachsteinen gemacht werden. Entlang der Nothklamm liegen 17 Stationen des GeoPfades.
Geöffnet: Frühjahr bis Herbst zugänglich. Bei Sturm und Gewitter ist das Begehen der Nothklamm verboten. Auf Kinder besonders Acht geben. Steinschlag- und Rutschgefahr. Die Broschüre GeoPfad/GeoRad ist in allen Infobüros, im GeoZentrum und beim Kirchenwirt Gams erhältlich.
Führungen GeoPfad und Nothklamm:
GeoZentrum
Gemeinde Landl
Tel: 03637/206
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www.geoline.at

Palfauer Konglomeratschlucht

Die Palfauer Konglomeratschlucht ist eines der vielen Geotope im Europäischen Geopark und UNESCO Global Geopark: Sie bildet den Höhepunkt jeder Rafingtour auf der Salza, insbesondere aber des GeoRafting, das neben Sport und Spaß die Entstehung der einzigartigen Landschaft in den Mittelpunkt des Erlebens stellt.
Vorbei geht es an teilweise tief zerfurchten Gesteinen, die vor über 200 Millionen Jahren im tropischen Meer der Trias-Periode entstanden sind. Die heutige Lage hoch über dem Meeresspiegel, das Verbiegen und Zerbrechen der Gesteinsbänke geben einen Eindruck von den Kräften, die bei der Entstehung der Alpen frei wurden. In der letzten Kälteperiode der Eiszeit, die vor 120.000 Jahren begann, hat die Salza das Tal bis hoch hinaus mit Gerölle gefüllt. Diese wurden durch Kalkablagerungen miteinander verklebt und es entstand Konglomerat. Die Fahrt durch die Konglomeratschlucht, die die Salza seit dem Ende der Eiszeit vor 12.000 Jahren eingeschnitten hat, ist ein einmaliges Erlebnis.
Es gibt drei Betriebe die als Partner von GeoLine GeoRafting anbieten. Ihre Raftingguides sind geschult und vermitteln die Entstehung der Landschaft im Zuge einer verlängerten Raftingtour.
Rafting Salza – Deep roots – adventures
Tel.: +43 (0) 664/14 48 763
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.rafting-salza.at

Rafting Camp Palfau
Tel.: +43 (0) 3638/240
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.raftingcamp.at

Das Tal der Schmetterlinge Spitzenbachklamm

Schon im 19. Jahrhundert wusste man, dass die Spitzenbachklamm ein Schmetterlingsparadies ist. Feuchte, dunkle Schluchten sind ein ungewöhnlicher Platz für Schmetterlinge. Anders in der Spitzenbachklamm durch die besondere Nord-Süd-Ausrichtung der Klamm wachsen hier wärmeliebende Pflanzen und Hochgebirgspflanzen eng beieinander. Raupen und Schmetterlinge finden hier ein riesiges Futterangebot.
Die Spitzenbachklamm bietet vielen Tagfalten und Nachtschwärmern einen Lebensraum. Wenn in lauen Nächten blaue Lichter in der Klamm aufleuchten, ist dies ein untrügliches Zeichen das die Insektenforscher Herbert Kerschbaumsteiner und Gerhard Stimpfl auf dem Weg sind. Mit speziellen Leuchtstoffröhren im Inneren eines Zeltes locken sie Nachtschwärmer an und bestimmen diese. Jedes Jahr kommen rund 80 neue Arten dazu. Die beiden Forscher schätzen, dass über 800 Arten in der Klamm beheimatet sind.
Auch die Pflanzenvielfalt macht die Spitzenbachklamm zu etwas Besonderem. Bisher wurden in der Spitzenbachklamm 18 Orchideenarten nachgewiesen. Auch findet man hier sehr viele Endemiten, das sind Pflanzen, die auf der Welt nur hier vorkommen. Einer dieser Endemiten ist die Anemonen Schmuckblume. Wer sie sehen will, muss im zeitigen Frühjahr unterwegs sein. Sie blüht bevor noch die Blätter voll entwickelt sind. Die Spitzenbachklamm ist ein Naturdenkmal und genießt höchsten Schutzstatus.
Im Ortsgebiet St. Gallen parken. Die Wanderung beginnt gegenüber der Feuerwehr und führt am Wanderweg 637 in die Spitzenbachklamm (Gehzeit 1 h). Eine schöne Variante ist auch die Rundwanderung: von der Spitzenbachklamm zur Teufelskirche (Weg 12) und von dort nach St. Gallen zurück (insgesamt 4 h).

Wasserlochklamm in Palfau

Schon von weitem hört man das Tosen der Wasserfälle von Palfau. Allerdings tost es hier nicht immer. Manchmal hört man nur ein leises Plätschern. Über fünf gewaltige Felsstufen rauscht das Wasser des Palfauer Wasserlochs ins Tal. Es entstammt einer Riesenkarstquelle am Südhang des Hochkars. Die mächtige Quellhöhle, ist die größte wasserführende Höhle der Steiermark und gehört zu den großartigsten Karstphänomenen Österreichs.
Das Mystische am Palfauer Wasserlochs ist die extrem unregelmäßige Schüttung. An manchen Tagen donnern bis zu 5 Kubikmeter Wasser über die Felsen. Ganz plötzlich kann sich die Wassermenge wieder auf ein 10tel reduzieren und dann ebenso wieder auf ein vielfaches ansteigen. Um diesem Geheimnis auf den Grund zu gehen, tauchte das Taucherteam der Bat-Divers in 11 Tauchvorstößen bis zum tiefsten Punkt der Quellhöhle auf 71 Meter. Von der Quelle bis zur Mündung in die Salza überwindet das Wasser eine Höhe von 300 Metern. Eine der Natur angepasste und leicht begehbare Steiganlage mit Holztreppen und -brücken führt durch die 900 m lange Klamm.
Aufstieg: ca. 1,5 Stunde bis zum Wasserloch, Abstieg: ca. 1 Stunde durch die Klamm ca. 1,5 Stunden über Jägerriedel, Ausrüstung: festes Schuhwerk, eventuell kurze Sicherungsleine für kleinere Kinder.
Einkehrmöglichkeit: Wasserlochschenke, Fam. Huber, Tel: 03638/322, Hausspezialitäten: knusprige Ofenkartoffel mit allerlei Füllungen, täglich geöffnet Ende April bis Ende September/Mitte Okt.

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Feines Essen Demo Gutes Leben
  • Adresse

    Gasthof Stiegenwirt
    A-8923 Landl, Palfau 159

    Tel.: +43 (0) 3638 / 219
    Fax:  +43 (0) 3638 / 219 - 4

    eMail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

    Öffnungszeiten:
    Dienstag, Mittwoch, Freitag, Samstag, Sonntag geöffnet.
    Küche durchgehend von 11:00 bis 20:00 Uhr geöffnet.
    Restaurant Montag und Donnerstag geschlossen.
    Anreise jederzeit möglich!
    Kontakt außerhalb der Restaurant-Öffnungszeiten:
    +43 (0) 664 / 41 44 251

    Tischreservierung und Zimmeranfrage

     

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